Übersicht Online Werbung
Inhaltsübersicht
Online Werbung oder auch Internetwerbung genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass die Reaktion der angesprochenen Verbraucher unmittelbar gemessen werden kann. Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, Zielgruppen gerichtet zu werben und somit den Streuverlust zu senken.
In Zusammenhang mit Online Werbung, werden stets Begriffe wie Banner, PopUp, Affiliate-Programm, Suchmaschinenmarketing, Google AdWords, Spam, Partnerprogramme, ... genannt. Das sind die Werbemittel der Oline Werbung. Eine ausführliche Liste über alte, neue, aktuelle Formen der Werbung im Internet.
- Index
- Information
- Mediadaten
- Technische Formen der Online Werbung
- Banner
- Statische Banner
- Animierte Banner
- HTML-Banner
- Nano-Site-Banner, Microsite
- Rich-Media-Banner
- PagePeel, Eselsohr für Webseiten
- Interactive Banner
- Transactive-Banner
- Streaming-Banner
- Pixel-Banner
- Mousemove-Banner
- Fullsize-Banner
- Litfass Ad
- Rectangle-Ad
- Content-Ad
- Expandable Content-Ad
- Leaderboard
- Pop-up
- Layer
- Skyscraper
- Expandable Skyscraper
- Halfpage Ad
- Wallpaper
- Advertorial
- Newsletter
- AdWords, AdSense, Google Analytics
- Affiliate-Netzwerke
- Suchmaschinen Quelltext
- Quellen
- Siehe auch
Zu jedem Inhaltspunkt gibt es eine kurze Beschreibung, von wikipedia immer kursiv, alle anderen normal geschrieben. Danach werden verschiedene Techniken gezeigt, um das Thema umzusetzen.
Ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Artikel. Wenn Ihr Anregung oder Kritik habt, bitte an aradulescu@werbung-webdesign.de.
Und nun schöne Grüße aus Regensburg und viel Spass beim Lesen und nachbauen!
Alin
Formen der Online Werbung
Es gibt jede Menge Formen der Online Werbung. Ich denke jedoch man kann das in zwei großen Gruppen einteilen, Bannerwerbung und E-Mail Werbung.
Komischerweise werden beide Arten, zunehmend als störend empfunden. Daher haben sich etliche Softwarelösungen etabliert, entweder für den Browser oder als Filter für den Thunderbird/Outlook & Co., welche genau diese Probleme zu lösen versuchen.
Heute sind die Online-Werbeformen äußerst vielfältig, da das Internet eine optimale Platform für Kreativität und Technik bietet.
Banner, Werbeflächen im Internet
Der erste Banner wurde am 24.Oktober 1994 von der Firma AT&T auf den Seiten von hotwired.com geschaltet. Es kostete 30.000 Dollar monatlich. Die Wirkung war jedoch überwältigend. 40% der Besucher klickten damals die schmucklose, nicht aufpoppende, nicht animierte Werbefläche an. Die Geburtsstunde der Online Werbung.
Es haben sich verschiedene Standardgrößen für Banner etabliert, das Format 468 × 60 Pixel ist das am meisten verbreitete. Banner verweisen dann als Hyperlink auf die Website des Werbenden. Banner können in die Seite eingebettet sein, legen sich aber teilweise auch für einige Sekunden über die Seite (z. B. als sogenannter Powerlayer).(wikipedia)
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Abrechnungsmodelle entwickelt. Die Kosten für eine Werbekampagne auf einer Suchmaschine werden üblicherweise nach dem Cost-per-Click-Modell abgerechnet (CPC). Diese leistungsbasierte Abrechnung hat sich mittlerweile als Standard im Online-Marketing etabliert.
Verrechnungsmodelle in der Online-Werbung
Statische Banner
Die statischen Banner waren die Voreiter der Werbeflächen im Internet. Zunächst wurden diese Banner zumeist ohne Verlinkung eingesetzt, da viele Werbetreibende noch über keine eigene Internetpräsenz verfügten, zu der ein Link hätte führen können. Die damaligen Browser waren noch nicht in der Lage waren "hochtechnische", animierte Grafiken darzustellen. Daher beruhte die Anziehungskraft dieser Werbeform hauptsächlich auf dem Key Visual.
Animierte Banner
Den statischen Bannern folgten 1996 die animierten Banner. Diese machten es möglich Sequenzen von hintereinander liegenden Einzelbildern darzustellen, die mit interaktiven Funktionen ausgestattet sein können. Es entsteht eine Animation. Studien haben bewiesen, dass dynamische Banner teilweise eine um bis zu 40% höhere Klickrate als statische Banner erzielen können. Erreicht wird dies dadurch, dass diese Banner die Aufmerksamkeit des Internetuser besser an sich ziehen, als statische Banner. Sie sind heut die meist genutzte Werbeform.
HTML Banner
HTML-Banner bieten ein sehr hohes Interaktionspotential. Sie beinhalten nicht nur eine einzelne Grafik, sondern es handelt sich um eine mitunter sehr komplexe HTML Anwendung. Ermöglicht wird damit der Einsatz von interaktiven Elementen wie z.B. Pull-Down-Menüs und Auswahlboxen. So kann der Internetuser bspw. ein bestimmtes Produkt innerhalb des Banners auswählen. Ein Klick auf den Banner führt direkt zu der ausgewählten Informationsseite.
Nano-Site-Banner
Im Grunde stellen Nanosite-Banner, auch Microsites genannt, eine eigene kleine Website in der Größe eines Banners dar. Hierzu wird auf der Werbefläche eine komplett funktionsfähige Website eingeblendet, wobei beliebig viele und komplexe Website-Bereiche verlinkt werden können. Der entsprechende Inhalt wird dann ebenfalls am selben Werbeplatz angezeigt, wodurch der User die Site des Werbeträgers überhaupt nicht mehr verlassen muss. Denkbar wäre hierbei zum Beispiel die Möglichkeit eines kompletten Mini-Shops mit allen zugehörigen Funktionalitäten.
Rich Media Banner
Die aktuelle Bannerart ist der "Rich-Media-Banner". Darunter versteht man multimedial aufgewertete Banner, die Video, Audio und 3D Komponenten beinhalten können. Durch die verbesserte Darstellung der Animation und das höhere Interaktionspotential dieser Werbeform können höhere Klickraten und vor allem höhere Awarenesswerte generiert werden. Allerdings benötigt diese Bannerform eine höhere Rechnerleistung des PC und verlangt einen modernen Browser. Deshalb ist fraglich, ob auch alle Internetuser erreicht werden können. Daher setzt man zusätzlich sog. Fall-Back-Banner ein, bspw. einen animierten Banner, der dann alternativ angezeigt wird.
Interactive Banner
Interaktive Banner stellen die höchst entwickelten Banner des Internet. Bei Interaktive Banner bekommt der Nutzer die Möglichkeit innerhalb der Werbeform zu interagieren, ohne dabei die Webseite des Werbenden zu verlassen. Unter anderem werden folgende Elemente eigebunden:
- Schaltflächen
- Steuerungsknöpfe
- Steuerungsknöpfe
- Pull-Down-Menüs
- Mouse-Over-Funktionen
- Hyperlinks
Vorgeschlagene (deutsche) Normgrößen für Werbebanner
Für den deutschsprachigen Raum hat der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) folgende Normgrößen vorgeschlagen:
- 468 x 60
- 234 x 60
- 156 x 60
- 130 x 80
- 137 x 60
- 80 x 80
- 88 x 31
Daneben hat sich vor allem in Weblogs ein Microbutton genanntes Format von 80 x 15 Pixeln durchgesetzt, das auch gern als Textlink-Ersatz eingesetzt wird, etwa als RSS-Icon.